Gedanken: Hörbücher

Auf langen Fahrten, sei es per Zug oder Auto, Bus oder Schiff, habe ich mich stets gefragt, wie man die Zeit nutzen könnte, wenn die Reisekrankheit über den Drang zu Lesen siegt, Gesprächspartner fehlen, Themen für einen Dialog erloschen sind, oder die Stimmung auf Musik vergangen ist, zumal die eigenen Gedanken ohnedies die Ohren taub für die Klänge der Musik werden lassen. Die Kraft der Einbildung möchte Geschichten nachgehen, aber scheinen diese stets ungenügend zu sein, sodass alsbald die Langeweile Einzug hält. 

Weshalb mir nie Gedanke an Hörbücher gekommen ist, bleibt mir ein großes Rätsel. Doch nachdem ich mich an das erste Hörbuch herangetraut hatte, eröffneten sich neue Möglichkeiten, Literatur zu erleben, und kamen seitdem immer wieder Momente des intensiven Hörens von vorgelesenen Büchern, wie man anhand meiner Lesemonate unschwer erkennen kann. Warum höre ich jedoch nicht zu jeder Zeit ein Hörbuch, obschon ich diesem Medium hingegen nicht abgeneigt bin?

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Rede: Monotonie der Medien

Vor einiger Zeit hatte ich eine Rede zu schreiben.
Ich kann Reden nicht leiden.
Ich habe zuvor noch nie eine Rede geschrieben.

Das Thema durfte frei erdacht werden und wollte ich etwas wählen, das mir sehr am Herzen liegt. Es sollte für mich ein Thema sein, über welches ich wirklich sprechen kann. Über das ich reden möchte. Worte, die ich schlichtweg teilen muss.

Meine Rede spiegelt lediglich einen Teil meiner persönlichen Gedanken wieder.

Sie ist nicht perfekt und Reden sind viel bewegender, werden sie mit den gewollten Emotionen des Schreibers gesprochen. Dennoch möchte ich sie teilen, um diesem Blog ein besseres, ein tieferes Bild meiner Selbst zu geben.

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